Der Standort NOMOS Glashütte
NOMOS Glashütte, die erste Marke, die nach 1990 eine mechanische Uhr mit der Herkunftsbezeichnung „Glashütte“ fertigen konnte, hat zwei Produktionsstätten vor Ort. Die Chronometrie auf dem Berg über dem Ort – und den Bahnhof.
Seit Anfang 2005 ist das 1937 an der zentralen Kreuzung der Stadt errichtete Gebäude nicht mehr mausgrau und verbarrikadiert, sondern strahlt hell, mit viel Glas und Kunst am Bau im Zentrum des Ortes. Gut vier Jahre lang wurde geplant und gebaut, unterbrochen von der Jahrhundertflut. Nun ist das Haus für NOMOS das Haupt-Fertigungs- und Verwaltungsgebäude. Nutzfläche: gut 1200 Quadratmeter.
Architekten und Bauingenieure haben beim Umbau nur assistiert. Die Bauleitung hatte ein Künstler, der Düsseldorfer Uecker-Schüler Klaus Schmitt. Mit sicherem Gefühl für Raum und Licht hat er das Haus kurzerhand um 180 Grad gedreht. In der einstigen Schalterhalle sitzen heute unter anderem Mitarbeiter der Qualitätssicherung.
Ein gläsernes Büro – Konferenzraum und „Kopf“ für NOMOS, weil hier oft gemeinsam gebrütet wird –, sitzt auf dem neuen Eingangsbereich. Von hier aus wird – mit Blick auf die Mitbewerber Glashütte Original und Lange und Söhne – auch weltweit Konkurrenzbeobachtung betrieben.



