Der NOMOS-Designklassiker: Tangente tickt seit 1992 fast unverändert wunderschön. Hier Blaupausen und Skizzen aus Anfangszeiten.

Daran hängt’s: Bis das perfekte Armband gefunden ist, braucht es Zeit und viele Versuche – hier Skizzen, Farb- und Materialproben.

Noch neu, schon vielfach preisgekrönt – und mit stets langen Wartelisten: NOMOS-Modell Metro. Hier in der Version Metro 38 Datum stadtschwarz.

Der auch für seine Möbel, Leuchten und Schnapsgläser bekannte Berliner Gestalter Mark Braun hat Metro entworfen. Ein großer Wurf, finden viele.

NOMOS-Design: Uhren in Bestform

Exzellente Glashütter oder auch Schweizer Feinuhrmacherei war und ist meist eine eher konservative Angelegenheit – optisch gesehen jedenfalls. NOMOS Glashütte jedoch beweist, dass auch beides gleichzeitig geht, sich überhaupt nicht ausschließen muss: Spitzenuhrmacherei mit traditionellen Glashütter Spezialitäten hier, eine wirklich moderne Gestaltung da. 

Modelle von NOMOS Glashütte verbinden also beides, das feine Innere ihres Kalibers mit der gekonnten Form von feinem Gehäuse und Zifferblatt. 

Bei der NOMOS-Standardkollektion in Stahl wie bei Lux und Lambda, den Haute-Horlogerie-Modellen in Gold, wird die Mitgliedschaft im Deutschen Werkbund, die gedankliche Nähe von NOMOS Glashütte zur Designschule des Bauhauses spürbar – und Zurückhaltung, nicht Übertreibung kennzeichnet sie alle. Man könnte auch sagen: NOMOS Glashütte fertigt überzeitliche Uhren. 

Gewürzt sind alle NOMOS-Entwürfe mit einer feinen Prise Berlin; jener weltoffenen, polyglotten, kunstsinnigen und hie und da durchaus auch ein wenig verrückten Seite dieser Stadt. Dafür sorgen Gestalter bei der Marken- und Designtochter von NOMOS Glashütte, Berlinerblau.  

Beste Formen aus Berlin: Bei Berlinerblau, der NOMOS-Markentochter, werden auch Uhren entworfen oder Websites wie diese.

Auch Formen machen Arbeit, und gute Formen viel davon: Entwürfe für das Gehäuse der feinen Golduhr Lambda.

Raffinierte Uhrmacherarbeit in schönsten Tönen: Golduhr Lux mit Zifferblättern in Grau, Limonengelb und Aubergine.

Berlinerblau: die NOMOS-Markentochter in Berlin

NOMOS stellt in Glashütte feine Uhren her; die komplette Manufaktur arbeitet dort. In Berlin jedoch, der europäischen Kunst- und Designhauptstadt zwei Stunden und zehn Minuten nördlich von Glashütte, arbeitet die NOMOS-Tochter Berlinerblau. Hier, am Kreuzberger Landwehrkanal, inmitten von Galerien, Fahrradläden, Saftbars und schicken Cafés, am türkischen Gemüsemarkt und unter dem Geschrei frecher Möwen, entsteht das, was mit dem Bau der Uhren nicht direkt zu tun hat: Hier werden Kataloge geschrieben, die Sie gern lesen sollen. Hier werden kleine Filme gedreht, Plakate gezeichnet, Internetseiten programmiert, hier wird fotografiert, werden Messestände und Verpackungen entworfen – und eben auch Uhren. Rund 30 Menschen arbeiten hier mit Freude und Liebe und eben trotzdem hart für NOMOS Glashütte.

In einem wachsenden Team sind (teils frei, teils fest angestellt unter der Leitung von Judith Borowski) namhafte Designer und Künstler tätig – etwa Simon Husslein und Stephan Hürlemann vom Studio Hannes Wettstein, Tilman Wendland, Karin Sieber, Axel Kufus, Mark Braun und Werner Aisslinger, Sarah Illenberger, Thomas Höhnel, Michael Paul oder Florian Braun: Sie und zahlreiche andere haben einzeln wie auch im Team nach der jeweils besten Lösung für Gehäuse, Zifferblätter, Kronen, Zeiger und Gehäusedekorationen oder auch den Darstellungen dieser Uhren gesucht. Ob Lux und Lambda, Zürich, Metro, Tangente oder Orion: Mitunter kommt es vor, dass wir auf schüchterne Weise auch ein bisschen stolz sind auf all die vielfach preisgekrönten Uhren von NOMOS Glashütte. Denn sie sind eben nicht nur besonders gut. Sie sind vielleicht auch das Schönste, was einem Handgelenk passieren kann.