Gut 1,5 Millionen Minuten haben Theodor Prenzel (rechts) und Mirko Heyne, die Chefs der Abteilung Forschung und Entwicklung, in die Entwicklung des neuen Automatikkalibers DUW 3001 investiert.

An die Stelle des Unruhklobens ist in DUW 3001 die NOMOS-Unruhbrücke gerückt: Sie sorgt aufs Schönste dafür, dass die Unruh stabil positioniert ist.

Ultraflach: DUW 3001 misst gerade mal 3,2 Millimeter; es ist damit flacher als fast alles andere, was in der Uhrenwelt mit eigenem Antrieb tickt.

Forschung und Entwicklung im Atelier NOMOS Glashütte

Von außen betrachtet hat sich in einer mechanischen Armbanduhr in den vergangenen 200 Jahren gar nicht so rasend viel verändert: Zahnräder, Schrauben, Federn, Triebe und Hebel fanden sich immer und finden sich noch immer darin. Und doch hat sich viel getan: Eine Uhrenmanufaktur, die etwas auf sich hält, gibt sich mit dem Erreichten natürlich auch nicht zufrieden. Veränderte Legierungen haben bessere Reibeigenschaften. Neue Zahnformen sorgen dafür, dass sich Zahnräder leichter drehen. Hochpräzise Teile ermöglichen neue Komplikationen.

Bei NOMOS Glashütte wollten wir immer beides: Tradition und Fortschritt. Etwa beim Datum. Der Datumsring wurde auf Rubinen gelagert und um das Werk herumgelegt. Dadurch blieb die Uhr elegant und flach. Die NOMOS-Konstruktion wurde mit einem Patent geschützt. Ein weiteres Beispiel für das Können der Manufaktur ist die sichelförmige Gangreserveanzeige: Dieser Mechanismus kommt mit nur wenigen Extrateilen aus und wurde ebenfalls patentgeschützt. Das erste eigene Automatikwerk, 2005 präsentiert, war ein großes Ereignis. Und einige Jahre später stellten die Uhrmacher das erste NOMOS-Weltzeitwerk vor: Werk DUW 5201 tickt in den Modellen Zürich Weltzeit und Tangomat GMT – und beide sind eigentlich 24 Uhren in einer.

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